Paris ist die richtige Stadt, wenn das Budget klein und die Lust auf Unkonventionelles groß ist. Geografisch gesehen findet man im 18., 19. und 20. Arrondissement die richtigen Anlaufpunkte abseits vom Pariser Chick.
Die „low budget“-Route startet mit der Erkundung des größten Flohmarkts von Paris an der Porte de Clignancourt (1). Zwischen Antiquitäten, Kunst und Modeschmuck gibt es hier zum Teil sehr hochwertige Marken zum Schnäppchenpreis. Weiter geht´s zum Montmartre (2). Na klar, das ist ein absolutes Touri-Ding, aber der Blick von den Treppenstufen vor Sacre Coeur auf Paris ist und bleibt einzigartig. Und das traditionsreiche Viertel offenbart immer noch seinen Charme bei einem gemütlichen Spaziergang in Richtung Westen. Der Friedhof „Cimétiere de Montmartre“ (3) ist gerade deshalb einen Besuch wert, weil die Massen ihn noch nicht für sich entdeckt haben. Besuchen Sie das Grab des Tanzgenies Vaslav Nijinski, dort blühen fast immer frische Blumen und ein Verehrer hinterlässt schon mal eine Tafel russische Schokolade. Zurück in die quirlige Atmosphäre im „Café de deux Moulins“ (4) in der Rue Lepic. Das Café diente als Kulisse für „Die fabelhafte Welt der Amelie“ und steht für die unkomplizierte, warmherzige Art der Menschen, die Montmartre berühmt macht. Zum Abschluss des Tages geht es im 18. Arrondissement zum kostenlosen Couscous-Essen ins „La Chope du Château Rouge“ (5), einer bunten und lauten Brasserie-Bar in der Rue de Clignancourt. Couscous for free gibt’s freitags und samstags.
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Paris
Low Budget