Kaum zu glauben, aber Paris tut viel für seine Fahrradfahrer. Die flächendeckende Einführung von Fahrrad-Leihstationen brachte eine ganz neue Mobilitätskultur. Und selbst als Weekender ohne Großstadterfahrung kann man sich sicher durch die Stadt bewegen.
Erste Anlaufstelle ist der Parc Montsouris (1), der eine weitläufige Anlage zum Entspannen bietet und vor allem in den Morgenstunden ein Insidertipp für Jogger ist. Beim relaxten Frühstück auf der Parkbank, zwischen den hohen, alten Bäumen, nimmt man schnell Abstand vom Trubel und Lärm der Stadt. Auf der anderen Straßenseite zieht die große Anlage der „Cité universitaire“ den Blick auf sich. Fast jedes Land stellt seinen Studenten hier rund um einen Park Wohnheime zur Verfügung, die jeweils landestypisch gestaltet sind. Als deutscher Tourist unbedingt im Vorfeld die Termine des „Heinrich-Heine-Haus“ (2) erfragen. An vielen Abenden werden öffentliche Vorlesungen, Ausstellungen oder Kinofilme organisiert. Zur Stärkung geht es dann in das gut erreichbare „Chinesische Viertel“ (3) an der Porte d’Italie. Die Restaurants hier bieten die gesamte Bandbreite der asiatischen Küche, von thailändisch bis tibetanisch. Wer Lust auf ein ungewöhnliches architektonisches Highlight hat, sollte sich nachts auf den Weg zur Nationalbibliothek „Francois Mitterrand“ (4) machen. Sie besteht aus einem Ensemble von vier Türmen am Ufer der Seine, in deren Mitte ein echter, kleiner Wald gepflanzt wurde. Eine besondere Perspektive auf die Stadt ermöglicht auch das Verkehrskonzept „Paris respire“ (5): Immer sonntags werden am Ufer der Seine und in vielen Quartiers die Straßen für Autos gesperrt. Außergewöhnliche Eindrücke von den berühmten Bauwerken der Stadt sind per Velo garantiert.
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Paris
Mit dem Fahrrad