
Jede Form von Mobilität fasziniert den 46-jährigen Kölner. Er arbeitet für einen Automobilhersteller und ist in ganz Europa unterwegs. Heute mit der Bahn.
Nein, viel Zeit hatte er in Paris nicht. Wolfgang Köhler war dienstlich dort und hat bis auf das Hotelzimmer nicht viel gesehen. Macht aber nichts, sagt Köhler, dafür findet er die Reise im Thalys umso spannender. Er hat sein GPS-Navi mitgenommen und misst während der Fahrt die Reisegeschwindigkeit: „Auf einem Abschnitt zwischen Paris und Brüssel fuhren wir tatsächlich 307 km/h. Dafür kann ich mich begeistern!“
Köhler fährt mehrmals im Monat kreuz und quer durch Europa. London und Paris besucht er regelmäßig, um bei Vertragshändlern Umfragen über Neufahrzeuge durchzuführen.
Seine Leidenschaft gilt jeder Form der Mobilität, und das nicht nur im Arbeitsleben. Das zeigt seine Reiselektüre, ein youngtimer-Magazin. „Ich fahre selber zwei solche Schätzchen und denke gerade sogar über einen weiteren Ankauf an. Diese Autos sind ja noch bezahlbar.“ Aktuelles Objekt der Begierde ist ein feuerwehr-roter Ford Granada aus den 70er Jahren.
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